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"Ähm, was genau ist meine Aufgabe hier?", will Johnson Johnsonson (erneut) von seinem Vorgesetzen, einem ehemaligen Kundendienstmitarbeiter namens LittleSweetCuteGirl69, wissen. Johnsonson ist sich sicher dass seine neue Internet-Bekanntschaft, die er heute zum ersten mal persönlich sieht und ihm gleich einen Job angeboten hat, auf den Fotos ein klein wenig anders aussah. Der kaum rasierte Bart, die Halbglatze und der, sagen wir, etwas seeehr rundliche Körperbau waren nicht auf den Fotos zu sehen. Dafür zwei saftige Melonen...

Gut, eine war verschimmmelt, die andere sah aber ganz lecker aus.

Nach gefühlten zwei Sekunden der Stille, nur durch gelegentliche Schussgeräusche aus dem Raum nebenan unterbrochen, setzt LittleSweetCuteGirl69 zu einer Antwort an: "Du kleena Spacko gesst ma zu de Herr D'Avis, dea gibbt dar denn denne Uffträche" Mehr oder weniger glücklich die über Skype ausgemachten Fesselspiele doch nicht ertragen zu müssen, macht Johnsonson sich auf den Weg zu Herr D'Avis' Büro. Aus diesem dringt ein Gemisch aus Schweiß, Urin und anderen undefinierbaren Gerüchen, dazu Günthers Christmas Song. Mit unterdrückten Würgereiz tritt Johnson Johnsonson an die Tür: "Holla, Derr H'Avis? Ich wurde hierhergeschickt. Denke ich. Vielleicht habe ich es auch nur falsch verstanden. Oder so."

"Kommen Sie herein. Kostenlos.", dringt es von der anderen Seite. Vor Johnsonson sitzt ein verschwitzter Mann mit einem beunruhigenden Lächeln im Gesicht, das Johnsonson irgendwoher bekannt vorkommt. "Hallo, Marcell D'Avis, 1&1." Jetzt fällt es Johnsonson wieder ein: "Oh my motherf*cking God, SIE SIND MARCELL D'AVIS, ICH BIN IHR GRÖSSTER FAN!1! Schön Sie kennenzulernen, Herr D'Avis." "Willkommen bei 1&1. Hm, also eigentlich wollte ich eine neue Sekretärin, aber da Sie jetzt hier sind..." "Was ist mit der alten Sekretärin?" "Schwanger. Die davor auch. Die davor hatte...nichts weibliches an sich."

Wie schon früher wenn es um den Unterschied zwischen Männlein, Weiblein und Politiker geht, ist Johnsonson mal wieder extrem 'unschlau', wie seine Mutter es immer nannte. Johnson hörte einmal mit wie seine Mutter über ihn redete: "Warum ist unser Kind so dumm? Er weiß nicht wie viel eins und eins ist oder wie man 'JA' buchstabiert! Mit 38! Und er versteht einfach nichts! Können wir BITTE ein neues machen?!" Er verstand auch das falsch. Denkt sie hätte gesagt er wäre hochintelligent. Eins und eins ist 1&1, nicht 2, wie kann eine Mutter das nicht wissen?
"Also was soll ich tun?", fragt Johnsonson nach einer peinlichen Millisekunde in der niemand redete. "Geh zu Olaf. Im Keller. Sie ist unsere beste Außeneinsatzkraft."

Nachdem er eine halbe Stunde im Fahrstuhl stand und den Knopf für den Keller nicht gefunden hat, ist Johnsonson unten angekommen und hat Bekanntschaft mit Olaf, der einzigen nicht-schwangeren Frau bei 1&1, gemacht. Sie haben einen Auftrag bei einer Familie deren Modem kaputt ist, zerstört vom Vater. Aus diesem Grund haben die Frau und die achtzehn/-zig (wer merkt sich das schon?) Kinder den Sack verlassen. Ernsthaft, welcher Spast besäuft sich und zerstört dabei ein einzigartiges, von Marcell D'Avis signiertes Pokémon-Modem?
Die Fahrt war unspektakulär, besonders für Johnsonson, der nur mit Plastikflaschen beworfen wurde. Er hat G(l)asflaschen lieber.

Zwei Stunden Fahrt und drei Stunden Fussweg später, weil jemand den Tank leergetrunken hat, erreicht das 1&1-Spezialteam das Haus von Familie Heinzenhans. Den Weg haben aufgrund von Wodka-Mangel nur Olaf und Johnson überlebt.
Wie es bei 1&1 die Regel ist, klingen beide abwechselnd Sturm, bis Herr Heinzenhans endlich die Tür öffnet. Nach ganzen sechs Sekunden. "Ja, hallo, wir sind von 1&1, mein Name ist Johnson Johnsonson und das ist meine Kollegin Olaf. Wir sind hier um ihr Modem zu reparieren.", eröffnet Johnsonson das Gespräch. "Aber ich habe erst ein neues Modem gekauft, da gibt es nichts zu reparieren. Alles läuft super, selbst die mehrtägigen Ausfälle."

Johnson ist das egal, er läuft strickt ins Wohnzimmer. Herr Heinzenhans ist verwirrt, will aber trotzdem wissen was Johnsonson jetzt tun will. Da der wieder zu dumm ist, springt Olaf ein: "Das ist ganz einfach, der Stecker wird in die Steckdose gesteckt. Nein, nicht der Stecker, der hier. Und nein, nicht diese Steckdose, die an der Wand. Und jetzt ziehen Sie die Hose wieder hoch!" "Ich besitze trotzdem schon ein neues Modem und brauche auch keine Reparatur!", entgegnet Heinzenhans, nachdem seine Hose wieder oben ist. Jetzt sieht Johnsonson, der das komplette 1&1-"WieGehtDerScheiß"-Handbuch gelesen hat, seine Chance gekommen zu zeigen, dass er seine zwölf Cent im Jahr wert ist: "Bei 1&1 ist das Austauschen des Modems ganz einfach: Altes Modem rein, neues Modem raus." Er reißt den Stecker von Heinzenhans' Modem aus der Wand, steckt das kaputte alte, das er dabeihat rein...und wird für seine exzellente Arbeit befördert. 

Marcell D'Avis ist klar, dass Johnsonsons nicht existierende Fähigkeiten ihm gefährlich werden könnten, doch er weiß auch, dass dieser zu dumm dafür ist. Es fehlen 27 Modems, dann steht sein Plan vor der Verwirklichung... 
Evil-Marcell

Er kommt um deine Seele, äh, dein DSL-Modem zu holen...

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