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http://de.trollpasta.wikia.com/wiki/Eine_wahre_Geschichte_Teil_12

So liebe Leute, da das hier der finale Teil dieser garantiert* wahren Geschichte ist, hab ich eine kleine Rede vorbereitet, aber das juckt sicher keinen, also fangen wir einfach an. Dieser Teil wird vermutlich länger als die anderen, aber das ist mir jetzt auch egal.


(* Wir garantieren nichts, NICHTS!)



Wir mussten Mary retten! Oder vielmehr, ich musste Mary retten, da es vermutlich meine Chancen bei ihr verbessern würde, außerdem lag Slender noch immer jammernd in einem Haufen Müll. Mein Ziel war es, Mary vor dem Kettensägenmörder zu finden und dann... Es war ein Ein-Teil-Plan, der sicher aufgehen würde.

So ließ ich Slender hinter mir und lief den Gang nach links, weil ich ja vorhin nicht von rechts gekommen war. Das ergab perfekten Sinn. Den Geräuschen zu urteilen, verfolgte ich nun den Mörder. Solange er mich bemerken sollte, war alles okay. Ich dachte kurz darüber nach, ob so eine kleine Kettensäge genug Benzin hatte, um so lang zu laufen und ich überlegte, ob es nicht praktischere Waffen gab. Mir sind keine eingefallen, sicher muss dieser Mörder ein Genie sein.

Ich beschloss, dass ich nicht genug Platz zum Denken hatte, in diesem engen Gang, also hab ich einfach den Mörder verfolgt, bis wir zu einem Fenster kamen. Ein offenes Fenster! Der Mörder ist einfach aus dem Fenster gestiegen und in meinem Hirn ertönte eine Stimme "DAS IST GEGEN DIE VERF*BIEB*TEN REGELN!", aber darüber machte ich mir keine Gedanken und bin ihm gefolgt. Wie jeder weiß, kennt der Mörder ja immer den richtigen Weg, irgendwie.

Ich war tatsächlich aus der Villa rausgekommen. Theoretisch hätte es zwar irgendwann am Tag sein müssen, aber es war finster wie in der Nacht, weil keine Ahnung, Atmosphäre. Der Kettensägenmörder ging nach rechts um die Villa rum, also ging ich in die andere Richtung, ich musste nur schnell genug sein, ich wollte das Risiko nicht eingehen, von ihm gesehen zu werden. Ich rannte also nach links, und als ich die Villa fast zur Hälfte umrundet hatte, sah ich etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe...


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Ich sah etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich sah Mary und Sweeney vor der Villa stehen. Ich wusste, ich musste sie schnell warnen, also begann ich ein langes Gespräch mit Mary, in dem der Mörder eigentlich locker fünfzehn mal hätte auftauchen müssen, dennoch kommt er erst an der wichtigsten Stelle. Das war der einzig richtige Weg, das anzugehen.

"Hey, Mary", rief ich, logischer Weise, so laut ich konnte. Sie kam auf mich zu gerannt und umarmte mich. Sie löste sich wieder und fragte: "Jeff, wie hast du es rausgeschafft?" Ich war zwar wegen der Umarmung leicht rot geworden, aber meine Redefertigkeit wurde bei meinen starken Nerven natürlich nicht beeinflusst. Also antwortete ich ganz selbstbewusst: "Hrgrrrhmmmmammmho." "Jaaaa, okaaaay Jeff. Wo ist Slender?" "Hemhemhemhemhemhnaheeeem" "Sweeney, ich glaube der ist kaputt gegangen!", sagte sie in einem genervten Tonfall, was ich bis heute nicht nachvollziehen kann. Sweeney hörte damit auf einen Stein zu streicheln und kam wortlos auf mich zu, nur um mir ins Gesicht zu schlagen. "Wir hätten dich auf dem dämlichen Dachboden lassen sollen!", brüllte ich ihn an. Ich wandte mich wieder zu Mary und fuhr fort "Wie konntet ihr raus?" "Geht dein Kopf wieder, ja? Okay, ich habe Sweeney in ein Zimmer geschleppt, das aufging weil wir die Säge gehört haben, und während Sweeney von 10.000 in 7ner Schritten rückwärts gezählt hat, habe ich an der Tür gelauscht, bis die Geräusche weg waren. Danach bin ich mit Sweeney in den Keller gegangen, weil ich eine Vermutung hatte. Mit dem Schlüssel habe ich versucht, die Tür mit der Aufschrift "Obdachlosenmassengrab" zu öffnen und es hat geklappt. Der Raum war leer, es gab nur ein Loch in der Decke, das hat nach draußen geführt. So sind wir raus gekommen." Nachdem Mary geendet hatte, gab es eine längere Schweigepause, doch dann setzte sie mit einen Blick auf Sweeney wieder an: "Jeff, ich glaube, je länger der Typ von seinem Dachboden weg ist, desto wahnsinniger wird er." "Mary, magst du Slender?", fragte ich sie, ohne dass es in den Text passte, um diese sinnlose Teenager-Romanze noch irgendwo unter zu bringen. "Äh, nein, aber warum fängst du jetzt damit an?", erwiderte sie irritiert. "Ich muss dir was sagen, ich liebe...Anime.", ich hatte mich nicht getraut. "Ähm, ja, schön, aber eigentlich wollte ich dich fragen, was wir mit dem Verrückten da machen so.." "MARY, ICH LIEBE...KUCHEN", unterbrach ich sie. "MAN JEFF! Ich hatte dich für den Schlausten von denen gehalten, was ist los mit dir?", sie gab mir eine letzte Chance, also ergriff ich sie.

"Mary, ich liebe dich!", sagte ich. Unglücklicher Weise wurde das letzte Wort von Kettensägenlärm verschluckt, sie konnte mich nicht hören. Der Mörder war in genau diesem Moment aufgetaucht. Wer hätte das voraus sehen können?

Ich blieb wie erstarrt stehen, aber Mary rannte von der Villa weg. Ich machte mir keine Sorgen, denn Mary konnte, wenn sie denn wollte, ziemlich schnell laufen. Der Typ verfolgte sie, doch dann passierte etwas Unglaubliches!

Mary stolperte über nichts. Sie ist einfach umgefallen. Da war nichts, sie ist nur hingefallen, damit`s spannender ist. Dussliges Mädel.

Ich hatte also keine andere Wahl, als zu ihnen zu laufen und Mary zu retten. Ich hatte genügend Zeit, denn der Kerl hob noch in Zeitlupe seine Kettensäge. Als ich da war, stellte ich mich vor Mary und sagte:

"Mörder, nicht töten! Mörder, nicht töten! MÖRDER. NICHT. TÖTEN!"

Dieser warf die Säge weg, schnipste und sagte "Ach, manno!", danach ist er weggegangen. Ich half Mary auf, wir haben Sweeney mit genommen und sind nach Hause gegangen. Ich konnte kaum glauben, dass unser Abenteuer einfach mit einer Dora Parodie beendet werden konnte, aber so war es. Irgendwie war der Endkampf lahm, aber hey, solang ich noch lebe, ist mir das recht.

Mary, Sweeney und ich sind dann zu mir nach hause gegangen. Überraschender Weise war Slender schon dort.

"Slender, wie bist du aus der Villa gekommen? Ich hab dich doch absichtlich zurückgela... ich meine es war zu gefährlich, um zurück zu gehen und dich zu holen.", fragte ich ehrlich erstaunt. "Ich bin vor ungefähr ´ner Stunde gestorben. Bin dann hier gerespawnt." Diese Aussage erschien uns allen plausibel und kam uns gar nicht seltsam vor, deswegen haben wir uns daran gemacht, diesen Ausflug festzuhalten. Und jetzt sind wir hier. Das ist das Ende.

Oh, nein, wartet, Herr Müller, falls Sie das lesen, deswegen haben wir unsere Hausaufgaben nicht. Ist doch verständlich, oder?

ENDE




Das war jetzt das Finale von dieser wahren Geschichte. Wie, das war nicht zufriedenstellend? Okay, dann hier:


Nachtrag; Hallo, ich bin´s noch einmal, Jeff. Ich wollte euch noch einmal sagen, der nun endgültig irre Sweeney hat es erfolgreich geschafft, unser neuer Schulrektor zu werden. Das war´s dann aber auch. Ich bin noch immer nicht mit Mary zusammen und habe es auch noch nicht geschafft, Slender loszuwerden. Tschüss, Leute.

ENDE!





Okay, das war dann jetzt wirklich der finale Teil. Ich weiß nicht, ob das wirklich länger war oder nicht, ist mir aber auch egal. Ich hoffe, ich habe euch damit sehr enttäuscht. Nein, ich hoffe es hat euch (mit euch meine ich den einzigen Leser, der es bis jetzt ausgehalten hat) so viel Spaß gemacht wie mir.

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