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Ich wache auf. Links von mir eine zerborstene Flasche, blutverschmiert. Rechts von mir mein Kumpel Bert, ebenfalls blutverschmiert. „Meine Güte Bert.“, entfährt es mir, „Was ist denn hier los gewesen?“ Erwartungsgemäß antwortet Bert nicht. „Hmm.. Sag mal Bert, bist du nur total voll oder wirklich tot?“ Keine Antwort. Keine Reaktion. „Ähm.. Bert. Das ist nicht komisch!“ „Bert ist tot, du Vollhirn.“

„Wer hat das Gesagt? Drehe ich etwa durch?“ „Nun, durchdrehen wirst du zwangsläufig, du kannst mich Peter nennen.“ Ich drehe mich zu dem Sprecher und erstarre. Vor mir fliegt ein Couchtisch auf dem ein alter Mann sitzt. „Okay Peter, was machen sie hier?“, hake ich nach. „Ich bin Hausmeister.“ sagt Peter. „Ok Peter, warum sitzen sie auf einem fliegendem Couchtisch?“ „Ich bin ein talentierter Hausmeister. Du wirst übrigens durchdrehen.“ „Ich finde es zwar schon ein klein wenig seltsam, dass sie mir sagen ich würde zwangsläufig durchdrehen, aber was bringt sie denn überhaupt darauf?“ „Naja. Dein Kumpel ist tot...“ „Ja und weiter?“ „Ihr hattet Sex.“ „Hatten wir nicht!“ „Doch, hattet ihr, Ich hab's genau gesehen.“ Na schön.. Wer war oben?“ „Bitte?“ „Wer oben war, will ich wissen.“ „Dieses Bild habe ich verdrängt.“ „Na gut, Darf ich sie vielleicht töten?“ „Wie kommst du darauf?“ „Naja, sie sind mir keine große Hilfe und..äh..“ „Das genügt. Ich gehe.“

„Sie meinen, Sie fliegen.“ “Ja, genau. Bis irgendwann mal.“ Verabschiedet er sich und fliegt davon.

Ich stehe nicht lange blöd herum. Ich will Peter töten. Also springe ich auf seinen Couchtisch. Dieser fällt zu Boden und hinterlässt unter klirrendem Geschepper einen glitzernden Boden. Peter ist verschwunden.

Enttäuscht wende ich mich ab und will zur Tür hinaus gehen, als sich plötzlich eine Sockenpuppe vor mir erhebt. „Duuu wiiirst steeeerbeeeen“ zischelte sie und fiel prompt durch den Boden.

„Merkwürdig.“ Dachte ich bei mir und ging durch die Tür.

Vor mir ein langer dunkler Korridor. Hinter mir eine Tür. Ich drehe mich nochmals um, um sicherzustellen, dass die Tür da ist wo ich sie vermute, falls Peter wiederkommt. Diese ist aber leider verschwunden. „Zum Teufel mit diesem bekloppten Kram hier!“ Entfährt es mir. Ich laufe gemächlich den Korridor entlang, als mir etwas auffällt. „War der Korridor vorher schon so schmal?“ frage ich in den Raum. Ich vernehme Messergeklapper. Das Geklapper von Taschenmessern. „Ok Leute, ich tue euch nix, wenn ihr mir nix tut, okay?“

Das Klappern kommt näher. Ich überdenke meinen Plan und entscheide mich für eine rasante Flucht durch den dunklen Korridor.

Als sich im Lichtschein stehe, kommt eine weiß bekittelte Person auf mich zu: „Herzlichen Glückwunsch, sie sind geheilt! Wir vom Doc Moron Sanatorium sind stolz auf sie, dass sie es als erster Patient geschafft haben, gesund zu werden! Hier ihr Zertifikat, das sie als qualifizierten Nichtbekloppten ausweist.“ Ich nehme das Papier an mich. Auf eben jenem steht:

„DEN COUCHTISCH MUSST DU BEZAHLEN!“

Enttäuscht wende ich mich ab. Ein großes grünes Reptil rennt auf mich zu. Ich versuche gar nicht erst auszuweichen. Ich versuche es zu umarmen. Freudig rufe ich: „Fridolin mein alter Kumpel!“
Doch Fridolin reagiert nicht. Er stürmt weiter auf mich zu. Als er einen Meter von mir entfernt zum stehen kommt, kommen mir erste Zweifel. Als er mich dann in sein Gebiss aufnimmt, schreie ich nochmals: „OCH NÖ!“ Dann ist es vorbei. Stille umfängt mich. Es wird langsam wieder hell und ich liege in meinem Bett.

Ich starre die Decke an. „Das war ja ziemlich absurd.“ „Dem stimme ich zu.“ Ich schrecke hoch. „Wer ist da?“ frage ich unsicher in den noch dunklen Raum. „Niemand.“ ertönt eine laute Stimme.

Ich wende meinen Blick in die Richtung aus der die Stimme kommt. Ich erkenne jedoch nichts. Den Beschluss aufzustehen und nachzusehen fasste ich recht schnell. Ich ging in die Ecke. Es roch nach Hühnchen. Dann bohrten sich auch schon etliche Spitze Dinge in mich und es dauerte nicht lange, bis ich in irgendeinem engen Käfig steckte, der offenbar mit Säure gefüllt wurde. „OCH NÖ!“, schreie ich so laut ich kann und löse mich langsam auf.

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