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Kapitel 4 bitte erst lesen ^^


Chapter 5: Ein neues Gesicht


Der Schlenderman und Miya blieben keuchend vor dem Eingang stehen. Sie hatten beide keine Ahnung, wie sie aus diesem Schlamassel heraus kommen sollten. In der Ferne hörten sie beide ein leises Kichern, welches ihnen rasant näher kam. Beide liefen schleunigst weg, bevor ihnen der Alt-Latein-Lehrer zu nah kommen konnte. Miya wusste zwar nicht, wieso sie rannte, aber da der Schlenderman rannte, konnte es nichts Gutes heißen, wenn man ihrem Lehrer zu nah kam.

Der Schlenderman jagte in der Zwischenzeit weg, als hätte ihn sein Cousin mit seinem mehr als makellosem Gesicht angesehen. Erst als er weder ein Kichern hörte noch Miya sah, blieb er stehen um zu verschnaufen. Er musste einen Weg hier raus finden, den der Alt-Latein-Lehrer nicht mit eingeplant hatte. Der Schlenderman ging also seinen eigenen Plan durch, um irgendwelche Fluchtwege zu finden, welche er blockieren wollte. Es vielem ihm keine ein, in der Zeit die er hatte, da diese mehr als nur begrenzt gewesen war. Ihm wurde ein schwerer Gegenstand über den Kopf gezogen und der Schlenderman viel in einen ohnmachtsähnlichen Zustand.

Die Person die diese fast schon fiese Geste ausgerichtet hatte war Miya. Sie hatte sich leise an den Schlenderman geschlichen, was sie eigentlich gar nicht hätte tun müssen und hatte mit einem schweren Gegenstand zugeschlagen. Diesen Gegenstand hatte sie nur Sekunden vorher von einem neben ihr stehendem Mann bekommen, den sie nicht erkannt hatte, da sie immer noch von ihrem Plan, die Schule vor dem Schlenderman beschützen zu wollen ergriffen war.

Zum Glück ihrer selbst begriff sie noch schnell genug, dass es sich bei dem Mann um ihren Lehrer handelte, welcher ihr gefolgt war um so sein erstes Opfer garantiert zu bekommen. Sie sprintete aus dem Stand los, um noch zu entkommen, was ihr auch auf 30 Meter gelang. Allerdings hatte sie die eine Lampe vergessen, welche viele Schüler abhielt diesen Gang zu benutzen.


Während der Alt-Latein-Lehrer sich also genüsslich an seine erste Beute, den Schlenderman machte, rannte Miya mit voller Wucht gegen die viel zu tief hängende Lampe. Das letzte, woran sie sich erinnerte, bevor ihr das Licht vor den Augen erlosch, war das Geräusch eines Reißverschlusses, welcher geöffnet wurde.


Zur selben Zeit, irgendwo anders in der Schule hatte sich ein Schüler in ein Spiel an seinem mitgebrachten Laptop verfangen. Eigentlich wollte er nur eine Runde des Spieles spielen, befand sich nun allerdings 5 Stunden später immer noch hinter dem Bildschirm. Das Spiel, welches er spielte war "Demonium Music" und war ein Indie-Horrorgame, welches man via Internet im Multiplayer- oder im Singleplayer-Modus spielen konnte. Innerhalb des Spieles, wählt man zwischen zwei Personen, einem Mann und einem Kind.

Der Mann ist am Anfang des Spiels zu Besuch bei Verwandten und soll den Sohn seiner Verwandten zum Wagen bringen, welcher allerdings wegen einer Fehlplanung am Fuße des Berges steht. Da das gesamte Gebiet ein Funkloch ist, muss der Sohn den Weg zum Berg gehen. Der Anfang des Spiels ist zwar leicht, allerdings muss man, nachdem man erst mal versucht über die Straße des Berges runter zu gehen feststellen, dass der Weg durch einen großen Felsen versperrt ist und nur noch ein Weg durch den Wald nach unten führt.

Innerhalb des Waldes beginnt dann das echte Spiel, indem man durch eine Zwischensequenz zu einem Felsen kommt, auf dem ein toter Mann mit einem MP3-Player liegt, welcher laut Anfängt eine Melodie zu spielen, durch welchen der Mann erwacht und euch anfängt zu jagen. Im Multiplayer-Modus kann man vor dem Spiel einstellen, ob man der Mann, das Kind, oder der Jäger ist. Im Singleplayer-Modus muss man per Zufall entweder den Mann oder das Kind spielen und entweder als Kind sich selber den Weg bahnen oder als Mann das Kind beschützen.

Jetzt aber mal genug von dem Spiel und wieder zurück zur Story. Der Schüler saß also am anderen Ende der Schule und spielte das eben erklärte Spiel. Er hatte es auch schon weit gebracht, hatte es allerdings noch nie bis zum Wagen geschafft.


Gerade in jenem Moment, als Miya gegen die Lampe gerannt war, hatte dieser Schüler wieder eine Partie verloren, obwohl er schon im letzten Teil des Waldes war. Er ärgerte sich, da diese Spiel schwerer war, als er angenommen hatte und viel mehr Potenzial in sich hatte als dieses komische Slender-Spiel, wo er schon beim ersten Versuch alle 8 Seiten gefunden hatte. Der Schüler wollte gerade eine neue Partie anfangen, als seine Augen auf die Uhr des Laptops fielen. Es war 20:20. Der Schüler fluchte innerlich und packte so schnell es ihm nur möglich war seinen Laptop mitsamt aller seiner Zusätze ein. Ein letzter Blick durch den Raum gab ihm den Beweis, dass er nichts vergessen hatte und rannte so schnell ihn seine Füße trugen zum nächstbesten Eingang.

In dem nun verlassenem Raum blieb ein einziger nicht hochgestellter Stuhl übrig, welcher sich aus Selbstmitleid und dem Gefühl ausgeschlossen zu sein selber umwarf, da er nicht hochgestellt worden war. Der Schüler rannte schneller durch die Schule, als er es für möglich gehalten hatte und bog um eine der letzten Ecken, um die nächste Treppe zum Eingang zu nehmen. Zu seinem Pech war dieser Gang allerdings der selbe, indem die zu tief hängende Lampe hing und so im Umkehrschluss auch die Vorgänge der Hauptgeschichte sich zutragen.

Vor seinen Augen sah der Schüler eine bewusstlose Schülerin aus dem Jahrgang unter ihm und einen Lehrer, welchen gerade in jenem Moment ein zucken durchlief, welcher durch einem leichten Zusammensacken des Körpers gefolgt wurde. Der Schüler konnte sehen, dass sich der Lehrer über einem anderen Mann mit mehr als nur komischen Klamotten befand. Außerdem konnte er sehen, wie ein komischer Tropfen auf den Boden unter dem Lehrer fiel. Der Schüler atmete, zu seinem mehr oder weniger späterem Glück, viel zu laut nach diesem Anblick ein, was den Alt-Latein-Lehrer dazu brachte sich nach hinten zu drehen.


Ein breites Lächeln fing an sich über sein Gesicht zu ziehen, als er sich mit eher weniger Bekleidung als nötig umdrehte. Für den Schüler sollten die nächsten 10 Minuten sein Leben verändern, sowie seine Spätere Jobauswahl, für welche er eigentlich bezahlten Attentäter, sowie als Nebenberuf Justin- Bieber-Imitator, geplant hatte. Auf dem Weg zu dem Schüler zog sich der Alt-Latein-Lehrer genüsslich langsam seine Hose wieder hoch, um erstens besser zu gehen und zweitens sich sie wieder genüsslich runter zu ziehen, wenn es der Schüler in Betracht zog abzuhauen.

Der Schüler zog diese Möglichkeit allerdings keine einzige Sekunde Beachtung, da er viel zu beschäftigt war, seine Situation zu begreifen, als an einen Ausweg zu denken. Als er eine passende Situation aus einem anderen Indie-Horrorgame erkannte, nämlich aus "Haunted Schoolhalls II", war der Lehrer schon vor ihm und gab ihm nicht eine Möglichkeit in den Gang zu sehen. "Könntest du mir deinen Namen sagen?", sprach der Alt-Latein-Lehrer den nicht ganz so verängstigten Schüler, welcher in Real-Life natürlich nie so stehen bleiben würde, an. "Ich heiße Theodor, aber alle nennen mich Theo", antwortete der Schüler wahrheitsgemäß. "Also Theo,", sprach der Lehrer mit ruhiger Stimme weiter," du hast jetzt zwei Möglichkeiten.


Erstens, du rennst jetzt weg, wirst von mir gefangen und Verge***tigt oder Zweitens, du bleibst hier, kommst mit mir in den Raum da und wirst von mir zu meiner Vertretung ausgebildet." Theo blieb erstaunt stehen. Er wusste nicht, was er machen sollte, da er weder das eine noch das andere gerne machen wollte. "Warum bieten sie MIR diese zwei Möglichkeiten an und nicht denen?", fragte Theodor den etwas älteren Lehrer. Dieser antwortete mit einer Stimme, welche man von Stefan Raab gewohnt ist:" Weil ich in nächster Zeit eine Vertretung brauche und dafür jemanden haben möchte, der mich nicht so gut kennt."

Der Alt-Latein-Lehrer blieb mit einem Grinsen stehen, während in Theos Kopf sein Gehirn kreiste. Dies machte es solange, bis ihm schwindelig wurde und Theo in Gedanken anschrie:" Jetzt nimm schon zwei, oder ich rotz dir den Kopf voll!" Durch diesen Zufall wurde Theos nun nicht mehr von Arbeit geplagtes Leben bestimmt. "Ich nehme Zwei!", brachte Theo heraus und wurde mit einem noch breiterem Grinsen, welches schon beinahe an den Smiledog rankam, belohnt. Der Lehrer wies seinem Schüler nun an, in das Zimmer direkt neben ihnen zu gehen, damit er seine erste Lektion lernte.


Zur selben Zeit wachten Miya, sowie der Schlenderman auf, welcher einen komischen Geschmack im Mund hatte. Beide drehten sich zur selben Zeit um und sahen sich mehr oder weniger an. Sie wussten beide, dass sie es alleine nicht schaffen würden dem Alt-Latein-Lehrer zu entkommen, also sagten sie sich alleine über die Augen, dass sie nun Zusammenarbeiten würden, auch wenn es nur für heute war. Diese Zusammenarbeit war zwar nicht mehr nötig, da der Lehrer mit Theo zusammen eher nicht Jugendfreie Themen besprach und sie so nicht mehr jagen konnte, was sie aber wegen ihres Unwissens nicht hinderte.

Durch ihre neue Zusammenarbeit gegen den Alt-Latein-Lehrer hatten sich beide zusammen in einem Klassenzimmer getroffen und ihren Plan geklärt. Sie wollten versuchen durch ein Fenster im Erdgeschoss zu entkommen, was für beide eher kein Problem war, nur durch die Stabilität der Fenster beinahe zum Scheitern verurteilt war. Es gab nur eine Möglichkeit für beide aus der Sache heraus zu kommen. Miya musste den Hammer des Hausmeisters finden und der Schlenderman musste die Fensterscheibe zerschlagen, damit sie fliehen konnten. Beide hatten bei diesem Plan vergessen, dass immer ein Ersatzschlüssel für alle Türen, sogar für die Eingangstüren, im Hausmeisterbüro aufgehoben wurde, für den Fall, dass mal ein, zwei Schüler eingesperrt wurden.


Ohne dieses Wissen, rannte Miya zum Hausmeisterbüro, um den Hammer, welcher ebenfalls dort aufbewahrt wurde, zu holen, damit sie ihren Plan durchführen konnten. Der Schlenderman suchte in der Zwischenzeit ein Fenster aus, durch dass sie fliehen würden.

Als beides Vorbereitet war, trafen sie sich an der großen Treppe vor der Eingangstür um zum ausgesuchten Fenster zu gehen. Zu der Zeit, wo sie losgehen wollten, hörten sie allerdings zwei Stimmen, welche von oben die Treppe runter kamen. Es waren der Alt-Latein-Lehrer mit seinem Schüler Theodor, welcher nach der ersten Stunde bereits mehrere schmerzende Körperteile hatte.


Die beiden gingen zum Hausmeisterbüro, nahmen den Schlüssel, schlossen damit die Türen auf und hinter sich wieder zu, um dann den Schlüssel durch das geöffnete Fenster des Hausmeisterbüros wieder zurück zu werfen. Miya und der Schlenderman hatten dies zu ihrem Pech nicht mitbekommen, da sie sich versteckt hatten und sich nicht getraut hatten nach draußen zu luschern.


So blieben die beiden kurzweiligen Verbündeten bei ihrem Plan durch ein eingeschlagenes Fenster zu fliehen und eilten auch schleunigst zu dem Raum und zu dem Fenster, welches man auch mit einem Arm einfach über den Hebel öffnen konnte. Miya überreichte stattdessen dem Schlenderman allerdings den Hammer und dieser fing auch gleich damit an das Fenster zu zerschmettern. Nachdem sie mit unnötiger Gewalt, wie in Animes wie "Dragon Ball" gezeigt wird, an ihr Ziel gekommen waren, hatten sie auch mehr als nur unnötigen Lärm erzeugt. In mehreren anliegenden Häusern wurde Licht angezündet und man konnte klar mehrere Schatten auf Balkone gehen sehen.

Der Schlenderman, sowie Miya versteckten sich auf diese Reaktion gemeinsam in einem Gebüsch, damit sie niemand sehen konnte und sie ihre Partnerschaft beenden konnten. An der Reaktion Miyas, konnte man genau erkennen, wann diese Partnerschaft ihr Ende gefunden hatte, nämlich genau zu dem Zeitpunkt, als der Schlenderman aus dem vorher genannten Gebüsch mit hohem Bogen rausflog. Miya wartete danach nur noch, dass es keine Schatten mehr in den Häusern ihrer Seite gab und huschte danach so schnell es ihre Beine erlaubten zur Bushaltestelle, damit sie noch einen Bus bekam, welcher sie nach Hause fuhr. Zu ihrem Pech war ihr letzter Bus genau zu der Zeit abgefahren, als sie aus dem Gebüsch gekommen war. Wäre sie mit dem Schlenderman rausgekommen, hätte sie den Bus erwischt.


Der nächste Tag:

Am nächsten Tag hatte der Direktor von Miyas Schule eine Gesamtkonferenz der Schüler einberufen, um den Attentäter auf das eine Fenster ausfindig zu machen. Er fragte jeden der anwesenden Schüler einzeln in einem 5-Sekunden-Gespräch. Als er bei Miya ankam, erzählte sie ihm in den 5 Sekunden, dass es der Schlenderman gewesen war, der frühere Hausmeister der Schule. Der Direktor bezweifelte diese Aussage nicht einmal und wies die Polizei, welche er gerufen hatte, sofort zum Haus des Schlendermans zu gehen um ihn Einzubuchten, egal was er sagen würde. Aus diesem Grund hörte man die nächsten 5 Tage auch nichts von ihm, bis er wieder aus dem Gefängnis ausbrach, weil er durch einen Fehler der Gefängniswärterin in seine alte Zelle gesteckt wurde, welche immer noch den Fluchttunnel hatte, den die Leitung nicht als nötig empfunden hatte zu schließen.

So kam der Schlenderman erst mal noch einmal auf freien Fuß um sich an Miya zu rächen, welche zu seiner Einbuchtung verholfen hatte. Diesmal würde sie nicht davon kommen. Diesmal hatte er einen echten Plan und da er alle Staffeln seiner Lieblingsserien auswendig kannte auch keine Ablenkung.


Wird der Schlenderman diesmal echt einen Plan haben die Schule zu überfallen? Wird Miya vielleicht im nächsten Kapitel sterben um im Nächsten wie Kenny von den Toten aufzuerstehen? Wird Theo eine größere Rolle für die Geschichte spielen und geht es vielleicht im nächsten oder übernächsten Kapitel auf einen Ausflug nach Lüneburg? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr im nächsten Kapitel von "Schlender - Some kinds of worrys???"!!!



Kapitel 6



--RottenB (Diskussion) 15:41, 28. Mär. 2014 (UTC)

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